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            <title>BDKJ DA: Alles</title>
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                        <title>A2NEU: §8 Öko-Euro</title>
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                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lt. Beschluss des BDKJ-Diözesanausschusses vom 28. Oktober 2010 sollen Ferienfreizeiten, die ökologische Aspekte ausreichend berücksichtigen, einen höheren Zuschuss aus den Landesmitteln erhalten. Über die Vergabe der Mittel entscheidet die KJP-Förderkommission anhand der Abrechnung der Maßnahme und dem entsprechenden Fragenkatalog.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Regelungen für den Öko-Euro </strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Förderung des Öko-Euros für eine Ferienfreizeit zu erhalten, muss das Formblatt Öko-Euro vollständig ausgefüllt sein. Quittungen und Belege, die das ökologische Handeln belegen (z.B. über Einkauf von Lebensmitteln, Bahnfahrten oder Material für pädagogisches Programm) müssen dem Formblatt beigefügt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Öko-Euro zu erhalten, gibt es Pflichtkriterien, also Mindestanforderungen und Sollkriterien. Aus den Bereichen Mobilität, Material &amp; Müll, Lebensmittel &amp; Getränke sollen neben den Pflichtkriterien möglichst weitere Aspekte bedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Bereich: Mobilität</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pflichtkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auf keinen Fall eine Anreise mit dem Flugzeug.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begründung für die Wahl des Verkehrsmittels.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sollkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Am besten ist eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Ist dies nicht möglich, ist eine Anreise mit einem großen Reisebus für alle besser, als viele kleine Autos. Auch während des Lagers sollte die Nutzung von PKWs möglichst eingeschränkt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Ausflügen sollte auf eine klimaneutrale Anreise geachtet werden. Am besten ist eine Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Wenn das nicht möglich ist, können öffentliche Verkehrsmittel oder eine Reisebus genutzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Bereich: Material, Textilien &amp; Müll</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pflichtkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es muss darauf geachtet werden, keine Produkte zu kaufen, die von Kindern angefertigt wurden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Müll muss getrennt werden, so wie es in dem jeweiligen Reiseland/Region vorgesehen ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es muss nicht für jede Aktion neues Material gekauft werden. Es ist unbedingt zu prüfen, ob alte Materialien verwendet werden können oder ausgeliehen werden können. Es ist effizienter einmal hochwertige Materialien zu einem höheren Preis zu kaufen, die dafür eine längere Lebensdauer haben, als für jede Aktion neue günstige Materialien zu kaufen und diese anschließend zu entsorgen. (z. B. Scheren, Akkuschrauber, Hammer, Stangenholz…)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sollkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Materialien und Textilien, die genutzt werden, müssen möglichst umweltfreundlich und umweltschonend sein. Dies erkennt man oft an Gütesiegeln. Das heißt: kein Papier aus Tropenholz, zum Feuermachen Totholz benutzen, abbaubares Spülmittel benutzen, keine Alufolie oder Frischhaltefolie verwenden, fair gehandelte und ökologische T-Shirts kaufen…</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beim Einkauf muss darauf geachtet werden, dass möglichst verpackungsarm eingekauft wird. Das heißt, besser Großpackungen als viele kleine, besser Papierverpackungen als Plastik, …</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Bereich: Lebensmittel &amp; Getränke</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pflichtkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fleisch muss aus biologischer und artgerechter Tierhaltung oder vom örtlichen Metzger sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Selbstversorgung darf nur höchstens alle 2 Tage zu den Hauptmahlzeiten Fleisch/Fisch gegessen werden. Bei Häusern mit Vollverpflegung muss vor der Fahrt das Gespräch mit der Küche gesucht werden und die Wünsche zu fleischreduzierten Mahlzeiten kommuniziert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Kaffee, Kakao, Schokolade, Schokoladen-/Nussaufstriche und ähnlichem müssen fair gehandelte Produkte gekauft werden. Diese erkennt man am fair Trade Siegel oder an Siegeln alternativer Handelsorganisationen wie z. B. gepa, el PUENTE, OXFAM oder dritte-welt-Partner*innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Getränken muss Mehrweg statt Einweg gekauft werden; Glas vor PET, sofern es in dem jeweiligen Reiseland möglich ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Folgende Produkte sind ein No-Go: Produkte der Coca-Cola Company (hierzu gehört auch Bonaqua, Apollinaris, Powerade…), Nestlé…</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sollkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es sollen Lebensmitteln der Saison verwendet werden, vor allem Obst und Gemüse, da es dies bei anliegenden Bauern, auf dem Markt oder in Bioläden gibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Frische Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch sollen aus regionalem Anbau/ regionaler Produktion stammen. Während der Ferienfreizeit sollen Lebensmittel vor Ort gekauft werden. Hier soll darauf geachtet werden, Produkte aus der Region zu kaufen. Diese haben nicht schon tausende von Kilometern Flugweg hinter sich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es sollen regional oder fair gehandelte Säfte gekauft werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Bereich: Umweltpädagogik</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pflichtkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Während der Ferienfreizeit muss mindestens ein Angebot zum Thema „Ökologie oder Nachhaltigkeit“ stattfinden, in dem alle Teilnehmenden in diesem Themenbereich sensibilisiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Inhaltlich muss dieses Angebot über die in den Kriterien genannten Bereiche hinausgehen. Nur ein Workshop zum Thema Mülltrennung reicht zum Beispiel nicht aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele bieten folgende Arbeitshilfen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><ul><li>Arbeitshilfen des BDKJ NRW:</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.bdkj-nrw.de/material.html#c104">https://www.bdkj-nrw.de/material.html#c104</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><ul><li>Arbeitshilfen des DPSG:</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.dpsg-koeln.de/angebote/publikationen/arbeitshilfen/">https://www.dpsg-koeln.de/angebote/publikationen/arbeitshilfen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Arbeitshilfe der KjG:</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://www.kjg-koeln.de/tipps_methoden/umweltschutz_auf_ferienfreizeiten/">http://www.kjg-koeln.de/tipps_methoden/umweltschutz_auf_ferienfreizeiten/</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Vorlage enthält den vollständigen neuen Text der Öko-Euro-Richtlinien, wie sie in der KJP-Förderkommission besprochen und beschlossen wurden. Da es sich um eine Änderung des Diözesananhangs handelt, muss dies vom Diözesanausschuss nochmal beschlossen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 17:56:03 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: §8 Öko-Euro</title>
                        <link>https://bdkjisk.antragsgruen.de/bdkjisk/motion/4545</link>
                        <author>KJP-Förderkomission (beschlossen am: 20.03.2018)</author>
                        <guid>https://bdkjisk.antragsgruen.de/bdkjisk/motion/4545</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lt. Beschluss des BDKJ-Diözesanausschusses vom 28. Oktober 2010 sollen Ferienfreizeiten, die ökologische Aspekte ausreichend berücksichtigen, einen höheren Zuschuss aus den Landesmitteln erhalten. Über die Vergabe der Mittel entscheidet die KJP-Öko-Euro-Kommission anhand der Abrechnung der Maßnahme und dem entsprechenden Fragenkatalog. Hierüber entscheidet die Förderkomission.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Regelungen für den Öko-Euro </strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Förderung des Öko-Euros für eine Ferienfreizeit zu erhalten, muss das Formblatt Öko-Euro vollständig ausgefüllt sein. Quittungen und Belege, die das ökologische Handeln belegen (z.B. über Einkauf von Lebensmitteln, Bahnfahrten oder Material für pädagogisches Programm) müssen dem Formblatt beigefügt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Öko-Euro zu erhalten, gibt es Pflichtkriterien, also Mindestanforderungen und Sollkriterien. Aus den Bereichen Mobilität, Material &amp; Müll, Lebensmittel &amp; Getränke sollen neben den Pflichtkriterien möglichst weitere Aspekte bedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Bereich: Mobilität</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pflichtkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auf keinen Fall eine Anreise mit dem Flugzeug.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begründung für die Wahl des Verkehrsmittels.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sollkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Am besten ist eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Ist dies nicht möglich, ist eine Anreise mit einem großen Reisebus für alle besser, als viele kleine Autos. Auch während des Lagers sollte die Nutzung von PKWs möglichst eingeschränkt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Ausflügen sollte auf eine klimaneutrale Anreise geachtet werden. Am besten ist eine Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Wenn das nicht möglich ist, können öffentliche Verkehrsmittel oder eine Reisebus genutzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Bereich: Material, Textilien &amp; Müll</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pflichtkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es muss darauf geachtet werden, keine Produkte zu kaufen, die von Kindern angefertigt wurden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Müll muss getrennt werden, so wie es in dem jeweiligen Reiseland/Region vorgesehen ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es muss nicht für jede Aktion neues Material gekauft werden. Es ist unbedingt zu prüfen, ob alte Materialien verwendet werden können oder ausgeliehen werden können. Es ist effizienter einmal hochwertige Materialien zu einem höheren Preis zu kaufen, die dafür eine längere Lebensdauer haben, als für jede Aktion neue günstige Materialien zu kaufen und diese anschließend zu entsorgen. (z. B. Scheren, Akkuschrauber, Hammer, Stangenholz…)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sollkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Materialien und Textilien, die genutzt werden, müssen möglichst umweltfreundlich und umweltschonend sein. Dies erkennt man oft an Gütesiegeln. Das heißt: kein Papier aus Tropenholz, zum Feuermachen Totholz benutzen, abbaubares Spülmittel benutzen, keine Alufolie oder Frischhaltefolie verwenden, fair gehandelte und ökologische T-Shirts kaufen…</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beim Einkauf muss darauf geachtet werden, dass möglichst verpackungsarm eingekauft wird. Das heißt, besser Großpackungen als viele kleine, besser Papierverpackungen als Plastik, …</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Bereich: Lebensmittel &amp; Getränke</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pflichtkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fleisch muss aus biologischer und artgerechter Tierhaltung oder vom örtlichen Metzger sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Selbstversorgung darf nur höchstens alle 2 Tage zu den Hauptmahlzeiten Fleisch/Fisch gegessen werden. Bei Häusern mit Vollverpflegung muss vor der Fahrt das Gespräch mit der Küche gesucht werden und die Wünsche zu fleischreduzierten Mahlzeiten kommuniziert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Kaffee, Kakao, Schokolade, Schokoladen-/Nussaufstriche und ähnlichem müssen fair gehandelte Produkte gekauft werden. Diese erkennt man am fair Trade Siegel oder an Siegeln alternativer Handelsorganisationen wie z. B. gepa, el PUENTE, OXFAM oder dritte-welt-Partner*innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Getränken muss Mehrweg statt Einweg gekauft werden; Glas vor PET, sofern es in dem jeweiligen Reiseland möglich ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Folgende Produkte sind ein No-Go: Produkte der Coca-Cola Company (hierzu gehört auch Bonaqua, Apollinaris, Powerade…), Nestlé…</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sollkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es sollen Lebensmitteln der Saison verwendet werden, vor allem Obst und Gemüse, da es dies bei anliegenden Bauern, auf dem Markt oder in Bioläden gibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Frische Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch sollen aus regionalem Anbau/ regionaler Produktion stammen. Während der Ferienfreizeit sollen Lebensmittel vor Ort gekauft werden. Hier soll darauf geachtet werden, Produkte aus der Region zu kaufen. Diese haben nicht schon tausende von Kilometern Flugweg hinter sich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es sollen regional oder fair gehandelte Säfte gekauft werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Bereich: Umweltpädagogik</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pflichtkriterien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Während der Ferienfreizeit muss mindestens ein Angebot zum Thema „Ökologie oder Nachhaltigkeit“ stattfinden, in dem alle Teilnehmenden in diesem Themenbereich sensibilisiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Inhaltlich muss dieses Angebot über die in den Kriterien genannten Bereiche hinausgehen. Nur ein Workshop zum Thema Mülltrennung reicht zum Beispiel nicht aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele bieten folgende Arbeitshilfen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><ul><li>Arbeitshilfen des BDKJ NRW:</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.bdkj-nrw.de/material.html#c104">https://www.bdkj-nrw.de/material.html#c104</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><ul><li>Arbeitshilfen des DPSG:</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.dpsg-koeln.de/angebote/publikationen/arbeitshilfen/">https://www.dpsg-koeln.de/angebote/publikationen/arbeitshilfen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Arbeitshilfe der KjG:</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://www.kjg-koeln.de/tipps_methoden/umweltschutz_auf_ferienfreizeiten/">http://www.kjg-koeln.de/tipps_methoden/umweltschutz_auf_ferienfreizeiten/</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Vorlage enthält den vollständigen neuen Text der Öko-Euro-Richtlinien, wie sie in der KJP-Förderkommission besprochen und beschlossen wurden. Da es sich um eine Änderung des Diözesananhangs handelt, muss dies vom Diözesanausschuss nochmal beschlossen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 17:48:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A1NEU: Institutionelles Schutzkonzept</title>
                        <link>https://bdkjisk.antragsgruen.de/bdkjisk/Institutionelles_Schutzkonzept-2179/6822</link>
                        <author>Volker Andres</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2047_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 180 bis 181 einfügen:</h4><div><p>behandelt. In jedem Falle wird geprüft, ob und welche Interventionsschritte notwendig sind.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Bevor diese unternommen werden oder weitere Personen miteinbezogen werden, werden die Beschwerdeführer*innen informiert und Rücksprache gehalten.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Diese Änderung wurde von der KLJB bereits zur Diözesanversammlung eingebracht, aber vom Diözesanvorstand nicht angenommen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 17:42:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Institutionelles Schutzkonzept</title>
                        <link>https://bdkjisk.antragsgruen.de/bdkjisk/Institutionelles_Schutzkonzept-2179</link>
                        <author>BDKJ Diözesanvorstand (beschlossen am: 21.03.2018)</author>
                        <guid>https://bdkjisk.antragsgruen.de/bdkjisk/Institutionelles_Schutzkonzept-2179</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Philosophie des BDKJ zur Stärkung der Schutz- und Hilfebedürftigen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Dachverband der katholischen Kinder- und Jugendverbände steht für uns das Kindeswohl an erster Stelle. Das äußert sich nicht nur in unserer politischen Arbeit, in der wir die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Staat, Kirche und Gesellschaft vertreten, sondern das bestimmt das Konzept unserer Jugendverbandsarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die pädagogische Arbeit wird vor allem in den Mitgliedsverbänden des BDKJ geleistet. Vordergründiges Anliegen ist es, die jungen Menschen zu stärken und selbst sprachfähig zu machen. In den Grundsäulen des BDKJ ist der Kindes- und Jugendschutz fest verankert und wird bei allen Veranstaltungen mitgedacht. Der BDKJ Erzdiözese Köln steht für einen wertschätzenden Umgang miteinander - besonders in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese seit vielen Jahrzehnten gelebte Wertschätzung festzuschreiben und zu bewahren, ist dieses vorliegende Schutzkonzept vor dem Hintergrund der zuvor durchgeführten Risikoanalyse entstanden. Es beschreibt die Tätigkeitsfelder des BDKJ-Diözesanverbandes Erzdiözese Köln, die für die Arbeit im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt relevant sind, benennt die Anforderungen, die wir an unsere Mitarbeiter*innen stellen, enthält klare Richtlinien im Umgang miteinander und schildert die Maßnahmen und Instrumente, die den Schutz des Kindeswohls garantieren sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Schutzkonzept gilt für Veranstaltungen, Angebote und den alltäglichen Betrieb des BDKJ-Diözesanverbandes Erzdiözese Köln. Damit sind vor allem die Mitglieder des Diözesanvorstands, die Mitglieder der weiteren Gremien des BDKJ wie dem Diözesanausschuss oder Wahlausschuss, die Mitarbeitenden in der Dienststelle des BDKJ sowie eingesetzte Arbeitskreise und –gruppen gemeint.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die einzelnen Gliederungen des BDKJ und der Mitgliedsverbände erstellen als eigenständige Träger jeweils ihr eigenes Schutzkonzept.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Tätigkeitsbereiche</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schutzmaßnahmen können nur dann effektiv eingesetzt und angepasst werden, wenn die Tätigkeitsbereiche analysiert werden. Eine gründliche Risikoanalyse bedeutet, dass ganzheitlich auf Angebote und Einrichtung, Strukturen und Verfahren geschaut werden muss. Je konkreter die Tätigkeitsbereiche sich beschreiben lassen, desto konkreter kann ein Risiko für Kindeswohlgefährdungen eingeschätzt und abgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Zielgruppe</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der BDKJ Erzdiözese Köln arbeitet vorwiegend mit Ehren- und Hauptamtlichen aus der Jugendverbandsarbeit zusammen, die fast ausschließlich volljährig sind. Regelmäßige Angebote für minderjährige Teilnehmende finden nicht in eigener Trägerschaft statt. Dennoch ist es möglich, dass auf Veranstaltungen Schutzbedürftige zu Gast sind oder teilnehmen. Nach unserer Auffassung ist ein achtsamer Umgang auch zwischen Erwachsenen geboten, so dass wir alle Angebote so konzipieren, dass Grenzverletzungen vermieden werden und keine Situationen entstehen, die für Beteiligte unangenehm sein könnten, wobei Alter und Gruppenzusammensetzung stets berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Folgende Fragen werden bei der Planung von Veranstaltungen berücksichtigt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit welcher Zielgruppe arbeiten wir? (Alter, Geschlecht, Regelmäßigkeit der Treffen, Besonderheiten der Gruppe,…)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie viele Leiter*innen betreuen wie viele Kinder („Betreuungsschlüssel“)?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie und wie oft tauschen sich Leiter*innen aus?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In welcher Form bestehen Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse? (Aufgrund von Altersunterschieden, hierarchischen Strukturen, aufgrund der Rolle/ Zuständigkeiten, sozialen Abhängigkeiten)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entstehen in der Arbeit besondere Vertrauensverhältnisse und wie kann vorgebeugt werden, damit diese nicht ausgenutzt werden?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bestehen besondere Gefahrenmomente (z.B. bei Menschen mit Behinderungen, bestimmten Altersgruppen, Aktivitäten wie Schwimmen, Klettern, Pflegesituationen)?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Was kann dabei passieren und wie kann man dem Vorbeugen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Finden Übernachtungen statt, sind Wohn- oder Transportsituationen vorhanden? Welche Risiken bringen diese mit sich?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gibt es spezifisch bauliche Gegebenheiten, die Risiken bergen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In welchen Situationen entsteht eine 1:1 Betreuung?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In welchen Situationen sind die Schutzbefohlenen unbeaufsichtigt? Wie lange?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie wird die Privatsphäre der Schutzbefohlenen geschützt?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gibt es Rückzugsmöglichkeiten?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gibt es ein Beschwerdesystem für die Kinder und Jugendlichen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>An wen können sie sich bei Grenzverletzungen wenden?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie ist das System strukturiert?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wem ist dieses System bekannt?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Struktur</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Struktur der BDKJ Erzdiözese Köln ist durch die Diözesanordnung des BDKJ klar gegliedert und transparent. Die satzungsgemäßen Gremien und die Diözesanstelle wissen um die Gliederungen, Hierarchien und Zuständigkeiten im BDKJ. Die Ansprechpersonen der vielfältigen Themen und Belange des BDKJ sind bekannt und werden bei Veränderungen stets durch den Diözesanvorstand kommuniziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Personalauswahl und Qualifizierung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanvorstand des BDKJ trägt die Verantwortung dafür, dass nur Personen für den BDKJ Diözesanverband Köln Kinder und Jugendliche beaufsichtigen, die neben der erforderlichen fachlichen auch über die persönliche Eignung verfügen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Personen, die im Rahmen ihrer dienstlichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen pädagogisch arbeiten oder Angebote als Selbständige (Honorarkräfte) im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit machen, dürfen in keinem Fall eingesetzt werden, wenn sie rechtskräftig wegen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung (entsprechend SGB VIII §72a) verurteilt worden sind oder ein Ermittlungs- bzw. Voruntersuchungsverfahren gegen sie eingeleitet worden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gewährleistung und Überprüfung der persönlichen Eignung ergibt sich aus folgenden Maßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">3.1 Erweitertes Führungszeugnis</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Mittel zur Überprüfung der persönlichen Eignung ist die Einforderung eines erweiterten Führungszeugnisses, das nicht älter als drei Monate sein darf und alle fünf Jahre erneut vorgelegt werden muss. Diese Vorgabe gilt unabhängig vom Beschäftigungsumfang für Haupt- und Ehrenamtliche, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder Veranstaltungen mit Übernachtung leiten oder begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das erweiterte Führungszeugnis aller hauptamtlichen Mitarbeitenden der Diözesanstelle wird vom für Personal zuständigen Vorstand zur Einsichtnahme eingefordert und unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen aufbewahrt. Zur Übersicht über die notwendige Wiedervorlage der hauptamtlichen ist ein entsprechendes Verzeichnis angelegt, welches vom Referat für Finanzen und Personal im Blick behalten wird. Sie fordert die Wiedervorlage bei den Mitarbeitenden an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das erweiterte Führungszeugnis der ehrenamtlichen Mitarbeitenden wird anhand eines Prüfrasters, das in Anlehnung an die landesweite Empfehlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) NRW erstellt worden ist (s. Anlage), von dem*der verantwortlichen Mitarbeiter*in der Diözesanstelle eingefordert. Der Rechtsträger stellt eine Vorlage zur Beantragung bei der Stadtverwaltung zur Verfügung (siehe Anlage), aus dem die Kostenfreiheit für Ehrenamtliche hervorgeht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einsichtnahme übernimmt der Vorstand. Die Einsichtnahme wird unter Beachtung der geltenden Datenschutzbestimmungen dokumentiert (siehe Anlage). Ehrenamtliche erhalten ihr Führungszeugnis zurück.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erklären Mitarbeitende ihr Ausscheiden aus dem ehren- oder hauptamtlichen Dienst, werden die aufbewahrten Unterlagen nach den Maßgaben der Datenschutzvorschriften spätestens drei Monate nach Beendigung ihrer Tätigkeit vernichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">3.2 Selbstauskunftserklärung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanverband ist laut Präventionsordnung im Erzbistum Köln verpflichtet, sich einmalig von jedem*jeder hauptamtlichen Mitarbeiter*in eine Selbstauskunftserklärung vorlegen zu lassen. Diese beinhaltet, dass die Person nicht wegen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung (entsprechend SGB VIII §72a) verurteilt wurde und auch kein Ermittlungs- bzw. Voruntersuchungsverfahren eingeleitet worden ist. Darüber hinaus verpflichtet die Selbstauskunftserklärung den*die Mitarbeiter*in, im Falle einer Einleitung eines Ermittlungs- Voruntersuchungsverfahrens den*die Vorgesetzte*n unverzüglich darüber zu informieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen müssen ebenfalls eine Selbstauskunftserklärung unterschreiben. Eine entsprechende Formulierung ist Bestandteil des Verhaltenskodexes (s. Verhaltenskodex).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">3.3 Personalgespräche</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen bedarf besonderer Erfahrung. In Vorstellungsgesprächen wird die Prävention sexualisierter Gewalt vom Diözesanvorstand thematisiert und deutlich gemacht, dass bei der Einstellung neuer Mitarbeitenden vorausgesetzt wird, dass diese an einer Präventionsschulung teilnehmen und ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanvorstand achtet gemeinsam mit dem*der Präventionsfachkraft des BDKJ darauf, dass das Thema präsent bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">3</span><span class="underline">.4 Qualifizierung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind eine lernende Institution. Nicht nur die einzelnen Mitarbeitenden, sondern auch die Einrichtung in ihrer Gesamtheit lernt ständig dazu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir ermöglichen gemeinsame und individuelle Fortbildungen, unterstützen Anfragen nach Bildungsurlaub und begehen jährlich gemeinsam einen Teamtag, der insbesondere die Zusammenarbeit verbessern soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bereich Prävention sind alle Mitarbeitenden geschult. Der Umfang der Schulung orientiert sich an Art, Intensität und Dauer des Kontaktes zu Kindern und Jugendlichen und richtet sich nach den Vorgaben des Erzbistums Köln. Soweit möglich, nehmen die Mitarbeitenden an Schulungen der katholischen Jugendverbände teil, um den für die alltägliche Arbeit hilfreichen Verbandskontext auch in der Schulungsarbeit zu erleben. Neue Mitarbeitende werden vom Diözesanvorstand auf die Notwendigkeit einer Schulung hingewiesen, damit sie möglichst zügig an einer Schulung teilnehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bestätigung der Teilnahme an einer Präventionsschulung wird der Personalakte beigelegt.<br>
Bei ehrenamtlich Tätigen wird die Bescheinigung beim Träger abgelegt. Werden Ehrenamtliche für den BDKJ Erzdiözese im Kontakt mit Minderjährigen tätig, wird vor Aufnahme der Tätigkeit von der*dem zuständigen Mitarbeitenden die Bescheinigung über die Teilnahme an einer Präventionsschulung eingesehen und in einer Übersicht vermerkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach spätestens fünf Jahren ist die Teilnahme an einer geeigneten Vertiefungsmaßnahme erforderlich, ohne die keine Tätigkeit mit Kontakt zu Minderjährigen mehr möglich ist Der Diözesanvorstand trägt dafür Sorge , inwieweit eine solche Veranstaltung gemeinsam mit allen Mitarbeitenden angeboten werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Beschwerdewege</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kritik und Anregungen nehmen wir ernst. Für Kinder, Jugendliche, Erziehungsberechtigte und für alle ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden, die an Angeboten des BDKJ-Diözesanverbandes teilnehmen oder diese gestalten, gibt es interne und externe Beratungs- und Beschwerdestellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">4.1 Interne Beschwerdewege</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir ermöglichen es, uns auf vielfältigen Wegen anzusprechen: Mündlich (z.B. über Reflexion in den Gremien) oder eine direkte Ansprache der zuständigen Person vor Ort, schriftlich per Post oder digital per E-Mail/Facebook und dies auch anonym.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf unserer Website sind die Ansprechpersonen für die verschiedenen Tätigkeitsbereiche benannt. Insbesondere die Ansprechpersonen für den Bereich Prävention und die Präventionsfachkraft stehen für Rückfragen und Beratung zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anfragen und Beschwerden aus diesem Bereich werden besonders vertraulich behandelt. In jedem Falle wird geprüft, ob und welche Interventionsschritte notwendig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beschwerden - aus allen Bereichen - werden vom Diözesanvorstand und zuständigen Mitarbeitenden beraten. Es wird dann geprüft, ob und inwiefern Struktur oder Arbeitsweisen verändert werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gremien des Diözesanverbands werden in notwendigen Fällen dabei beteiligt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Beschwerdeführer*innen erhalten eine qualifizierte Antwort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch innerhalb des Diözesanverbands werden Beschwerden ernst genommen. Nicht nur in den Gremien, sondern auch in der Dienststelle. Veranstaltungen werden gemeinsam vorbesprochen und ausgewertet. Verbesserungsvorschläge werden gesammelt und bei zukünftigen Veranstaltungen berücksichtigt. Für jedes Angebot innerhalb des BDKJ wird im Vorfeld mindestens eine Ansprechperson aus der Leitung des Angebotes bestimmt und deren Namen sowie eine entsprechende Kontaktmöglichkeit veröffentlicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">4.2 Externe Beschwerdewege</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuelle externe Fachberatungsstellen sind im Hilfeportal Missbrauch aufgelistet (www.hilfeportal-missbrauch.de).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>5. Verhaltenskodex</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Philosophie der katholischen Jugendverbände wird getragen vom Einsatz aller Mitarbeitenden. Der wertschätzende, achtsame Umgang miteinander wurde in diesem Verhaltenskodex zusammengefasst, der allen Hauptberuflichen sowie Haupt- und Ehrenamtlichen in unserer Einrichtung vorgelegt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Verhaltenskodex bietet Orientierung für adäquates Verhalten, fördert die Kultur der Achtsamkeit und bietet einen Rahmen, um Grenzverletzungen zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kodex stellt die Basis des Verständnisses im Umgang mit Kindern und Jugendlichen dar und wird mit allen Mitarbeitenden sowie Ehren- und Hauptamtlichen vereinbart. Mit der Unterschrift unter diesen Verhaltenskodex bekunden diese Personen den Willen und das Bemühen, sich an die nachstehenden Vereinbarungen und Verhaltensregeln zu halten. (Anlage: „Zu unterzeichnender Verhaltenskodex“)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn aus guten Gründen von einer Regel abgewichen wird, muss dies immer transparent gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gestaltung von Nähe und Distanz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir pflegen in den Gruppen einen respektvollen Umgang miteinander.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wenn ich mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, geschieht dies in den dafür vorgesehenen Räumen und Orten. Diese sind für andere zugänglich und es darf keine Person eingeschlossen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich nehme individuelle Grenzempfindungen ernst und achten diese in Bezug auf einen (alters-)angemessenen Umgang. Wie viel Distanz die mir anvertrauten Kinder und Jugendlichen brauchen, bestimmen die Kinder und Jugendlichen. Der Wunsch nach Distanz hat Vorrang, hierfür tragen die Leitungen der Veranstaltung die Verantwortung bzw. nach Absprache die Leitungen, denen die Minderjährigen in Aufsicht gegeben wurden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich bin mir bewusst, dass körperliche und emotionale Nähe Grundlage für die Arbeit mit Menschen ist. Gleichzeitig weiß ich um deren Gefahrenpotential in Bezug auf sexualisierte Gewalt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich achte darauf, dass keine herausgehobenen, intensiven freundschaftlichen Beziehungen zwischen mir und Minderjährigen sowie schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen entstehen. Daraus möglicherweise resultierende Rollenschwierigkeiten (auch bei familiären oder freundschaftlichen Verbindungen o.ä.) werden von mir angesprochen und geklärt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich initiiere und fördere keine Geheimnisse und beteilige mich nicht an solchen, deren Geheimhaltung bei einem*einer der Beteiligten mit negativen Gefühlen wie z.B. Unwohlsein, Unbehaglichkeit, Belastung oder Stress verbunden sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich nehme individuelle Grenzempfindungen ernst ,achte sie und kommentiere sie nicht abfällig.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grenzverletzungen werden von mir thematisiert und dürfen nicht übergangen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sprache und Wortwahl</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich gehe mit Kindern und Jugendlichen altersgerecht um.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich beziehe bei sprachlichen Grenzverletzungen Position und schreite ein. In keiner Form des Miteinanders wird sexualisierte Sprache verwendet. Ebenso dulde ich keine abfälligen Bemerkungen oder Bloßstellungen, auch nicht unter Kindern und Jugendlichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kinder und Jugendliche werden in ihren Bedürfnissen unterstützt, auch wenn sie sich verbal noch nicht gut ausdrücken können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich spreche Kinder und Jugendliche grundsätzlich mit ihrem Vornamen an, es sei denn, sie wünschen sich ausdrücklich eine andere Ansprache (z.B. Kathi statt Katharina). Ich verwende keine übergriffigen und sexualisierten Spitznamen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlichkeitsarbeit/Umgang mit Nutzung von Medien und sozialen Netzwerken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich achte beim Veröffentlichen von Bildern darauf, dass die abgebildeten Personen oder die Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis gegeben haben. Bei Bildern, die einmal digital veröffentlich wurden, ist die Weiternutzung fast nicht mehr zu kontrollieren - daher wird gerade hier mit großer Sensibilität auf die Bildauswahl geachtet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich halte mich an die gesetzlichen Bestimmungen und Empfehlungen bei der Herstellung und bei der Nutzung von Filmen und Fotos (z.B. Recht am Bild, Altersfreigabe).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Medien, die ich Kindern und Jugendlichen zugänglich mache, sind pädagogisch- und altersangemessen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wenn Fotos o.ä. in den Medien veröffentlicht werden, muss vorab das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorliegen. Auch nachträglich können die Kinder oder ihre Erziehungsberechtigten um die Löschung von Fotos aus Internetauftritten bitten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wenn Fotos kommentiert werden, achte ich auf eine respektvolle Ausdrucksweise.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit den Daten der Kinder und Jugendlichen wird nach den Datenschutzregeln umgegangen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Angemessenheit von Körperkontakten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In meiner Rolle als Leiter*in gehe ich achtsam und zum Wohle der mir anvertrauten Menschen mit Körperkontakt um. Der Wille der Teilnehmenden ist zu respektieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich beachte die Privatsphäre, z.B. bei der Nutzung von Sanitäranlagen und Umkleidemöglichkeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wenn von Seiten der Kinder und Jugendlichen Nähe gesucht wird (z.B. eine Umarmung zum Abschied), dann muss die Initiative vom Kind bzw. Jugendlichen ausgehen, wird von Seiten des Erwachsenen reflektiert und im vertretbaren Rahmen zugelassen. Übermäßige Nähe wird nicht zugelassen (z.B. wenn Kinder / Jugendliche auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Intimsphäre</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Intimsphäre des Kindes / Jugendlichen wird gewahrt. Will ich Kindern und Jugendlichen zum Beispiel beim Ankleiden von liturgischen Gewändern, Sportkleidung oder Kostümen helfen, frage ich diese vorher um Erlaubnis.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zulässigkeit von Geschenken und Belohnungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Geschenke müssen transparent vergeben werden, der finanzielle Rahmen sollte angemessen niedrig sein, und sie müssen abgelehnt werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Geschenke / Belohnungen dürfen nicht an private Gegenleistungen verknüpft werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Geschenke / Belohnungen gibt es nicht für „Selbstverständlichkeiten“. Ich pflege generell einen zurückhaltenden Umgang mit Geschenken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Regelungen zu den Geburtstags-, Jubiläums- und Weihnachtsgeschenken der Mitarbeitenden sind in der Dienst- und Geschäftsstellenordnung des BDKJ Erzdiözese Köln festgehalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Disziplinarmaßnahmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendverbandsarbeit ist ein Lernfeld, in dem wir uns ausprobieren und Fehler machen dürfen. Wir fördern in unserem Verband eine fehlerfreundliche Kultur, in der sich Menschen entwickeln können, auch wenn sie nicht immer unseren Vorstellungen gemäß handeln. Sie müssen aber die Möglichkeit haben, ihr Handeln zu reflektieren und zu verändern. Mit Fehlern wird konstruktiv umgegangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei einer Konfliktklärung höre ichbeiden Seiten zu, ggf. unter Hinzuziehen einer dritten Person. Dabei und auch beim Aussprechen von Ermahnungen reden wir freundlich, sachlich und auf Augenhöhe miteinander.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Disziplinarmaßnahmen sollten fair, transparent, altersgemäß und dem Verfehlen angemessen erfolgen. Grundsätzlich wird eine Gleichbehandlung bei gleichen Verstößen angezielt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ich nutze keine verbale oder nonverbale Gewalt! Ich weise im Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen auf ein falsches Verhalten hin und spreche ggf. mit den Eltern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wenn ich einschüchterndes Verhalten, verbale Gewalt o.ä. in der beobachte, beende ich die Situation, spreche das Verhalten an und mache es zum Thema. Ich fordere eine Veränderung ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verhalten auf Freizeiten und Reisen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auf Veranstaltungen und Reisen mit mindestens einer gemeinsamen Übernachtung müssen Schutzbefohlene von einer ausreichenden Anzahl erwachsener Bezugspersonen begleitet werden. Setzt sich die Gruppe aus verschiedenen Geschlechtern zusammen, müssen auch unter den Begleitpersonen verschiedene Geschlechter vertreten sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei Übernachtungen insbesondere mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Ausflügen, Reisen oder Ferienfreizeiten sind den erwachsenen Leiter*innen Schlafmöglichkeiten in getrennten Räumen zur Verfügung zu stellen. Ausnahmen aufgrund räumlicher Gegebenheiten sind vor Beginn der Veranstaltung zu klären und bedürfen der Zustimmung der Erziehungsberechtigten und der Leiter*innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Volljährige Teilnehmende dürfen auf eigenen Wunsch auch in gemischt-geschlechtlichen Zimmern übernachten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Übernachtungen von Kindern und Jugendlichen in den Privatwohnungen von Leiter*innen sind untersagt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Schlaf-, Sanitär- oder vergleichbaren Räumen ist der alleinige Aufenthalt eines*einer Leiter*in mit einem*einer minderjährigen Teilnehmer*in zu unterlassen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbstauskunftserklärung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Hiermit versichere ich, dass ich nicht wegen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmtheit (entsprechend SGB VIII §72a) rechtskräftig verurteilt worden bin und auch insoweit kein Ermittlungsverfahren gegen mich eingeleitet worden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Für den Fall, dass diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren gegen mich eingeleitet wird, verpflichte ich mich, dies meinem Dienstvorgesetzten bzw. der Person, die mich zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit beauftragt hat, umgehend mitzuteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor dem Inkrafttreten dieses Konzeptes haben alle haupt- und ehrenamtlichen Personen eine Selbstverpflichtungserklärung unterschrieben. Diese wird von diesem Kodex abgelöst und ist nicht mehr notwendig. Wenn ein*e Haupt-, Neben- oder Ehrenamtliche*r den Kodex nicht unterschreiben möchte, werden zunächst Gespräche geführt. Er*sie kann seine*ihre Aufgabe mit Kindern und Jugendlichen nicht weiter wahrnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein unterzeichnetes Exemplar dieses Verhaltenskodex wird gemeinsam mit der Dokumentation der Einsichtnahme und der Teilnahmebestätigung der Präventionsschulung abgelegt bzw. zur Personalakte genommen, ein zweites Exemplar wird den Unterzeichnenden ausgehändigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus wird das gemeinsame Tun der Diözesanstelle des BDKJ Erzdiözese Köln durch die von Mitarbeitendenvertretung und Diözesanvorstand vereinbarte Dienst- und Geschäftsstellenordnung geregelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>6. Umgang mit Verdachtsfällen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Meldungen oder Beschwerden über sexualisierte Gewalt können in unterschiedlichen Kontexten oder Situationen auftreten. So kann jemand einen Verdacht haben, dass ein Kind oder ein*e Jugendliche*r sexualisierte Gewalt erfährt. Es kann die Situation auftreten, dass sich ein Kind oder ein*e Jugendliche*r einer Vertrauensperson anvertraut oder jemand erfährt, dass Kinder und Jugendliche untereinander übergriffig geworden sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Egal, um welchen Fall es sich handelt, der*die Meldende kann sich entweder direkt an die BDKJ-Diözesanstelle, an eine beauftrage Ansprechperson des Erzbistums oder eine neutrale externe Organisation wenden, um dort Hilfe zu bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Kontaktdaten lauten wie folgt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">BDKJ-Diözesanstelle</span> (Tel.:0221. 1642 6316)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Elena Stötzel, 0221 1642 6837 (BDKJ-Diözesanvorsitzende)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Volker Andres, 0221. 1642 6833 (BDKJ-Diözesanvorsitzender, Präventionsfachkraft)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jan Peter Gesterkamp, 0221 1642 6212 (Referent, Präventionsfachkraft)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Beauftragte Ansprechpersonen des Erzbistums Köln:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Oliver Vogt, 0221 1642 1821 (Interventionsbeauftragter)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hildegard Arz (Diplom-Psychologin), Tel.: 01520-1642 234</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hans-Jürgen Dohmen (Rechtsanwalt), Tel.: 01520-1642 126</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dr. Emil Naumann (Diplom-Psychologe, Diplom-Pädagoge), Tel.: 0221-1642 2222</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Externe Beratungsstellen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sag`s e.V. - Beratung und Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Düsseldorfer Str. 16, 40764 Langenfeld (Rheinland)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tel.: 02173-82765</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damaschkestraße 53, 51373 Leverkusen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tel.: 0214-2061598</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zartbitter Köln e.V. - Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sachsenring 2, 50677 Köln</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tel.: 0221-312055</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wird ein Verdachtsfall im BDKJ Erzdiözese Köln bekannt, wird umgehend von Vorstand und Präventionsfachkraft das weitere Vorgehen beraten. Grundlage der Beratung sind immer auch die Empfehlungen des Erzbistums Köln zum Umgang mit Verdachtsfällen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Schritte werden dokumentiert. Die weitere Kommunikation, auch gegenüber der Presse, erfolgt ausschließlich durch das Krisenteam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was tun, wenn ...? - Umgang mit Verdachtsfällen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verhaltensempfehlungen bei Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung und speziell von sexueller Gewalt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Schritt Ruhe bewahren und nicht überstürzt handeln!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ist nicht einfach, aber sehr wichtig! Denn überstürzte Handlungen können die Situation für das Opfer eventuell verschlimmern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn sich ein Opfer anvertraut: Zuhören, ermutigen sich mitzuteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Erzählte vertraulich behandeln, aber dem Opfer erklären, dass man sich Unterstützung holen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz wichtig bei der Aufdeckung von sexualisierter Gewalt innerhalb einer Familie: auf keinen Fall zuerst mit den Eltern sprechen! Dies verschlimmert ggf. die Situation für das Kind bzw. den Jugendlichen und führt unter Umständen dazu, dass das Opfer sich und seine Aussagen zurückzieht, weil der/die Täter/in den Druck auf das Kind erhöht!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Schritt Fachliche / professionelle Hilfe einholen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer solchen Situation ist man als Mitarbeiter*in oder ehrenamtlich Tätige*r überfordert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb ist es sinnvoll und möglich, sich Unterstützung zu holen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besprechen Sie ihre Wahrnehmung, ihre Beobachtung bzw. ihren Verdacht z.B. mit einem*einer Kolleg*in, mit einem*einer Mitarbeiter*in des pastoralen Teams in der Pfarrei oder dem Seelsorgebereich, einem Mitglied der Leiterrunde o.a.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Gespräch möglichst genau von den Beobachtungen und Wahrnehmungen berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Schritt: Die Inhalte des Gesprächs schriftlich protokollieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Schritt: Beratung durch die Präventionsfachkraft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Je nach Verdachtsfall ist es sinnvoll, die Beratung der Präventionsfachkraft in Anspruch zu nehmen. Diese Beratung kann die Präventionsfachkraft des eigenen Trägers oder die eine übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In dieser Fachberatung sollte geklärt werden, ob es sich um einen begründeten Verdacht handelt und welche Verfahrenswege nötig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Handelt es sich bei dem*der mutmaßlichen Täter*in um eine*n Mitarbeiter*in bzw. ehrenamtlich Tätigen der eigenen Einrichtung, ist es sehr ratsam, eine externe Fachberatungsstelle an der Intervention zu beteiligen, um einen möglichen Schutz des*der Täter*in zu unterbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Schritt: Protokollierung des Beratungsgesprächs</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Schritt: Klärung der weiteren Verfahrenswege</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierbei sind zwei Dinge wichtig: Handelt es sich bei dem/der mutmaßlichen Täter*in um eine*n Mitarbeiter*in bzw. ehrenamtlich Tätigen, muss der Verdachtsfall der Stabsstelle Prävention und Intervention des Erzbistums gemeldet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Handelt es sich bei dem Fall um einen Verdacht auf (sexualisierte) Gewalt gegen eine*n Heranwachsenden im familiären oder sozialen Umfeld besteht keine Meldepflicht an das Erzbistum, aber ggf. an das Jugendamt oder die Polizei, nämlich dann, wenn eine Gefährdung des Kindeswohls wahrscheinlich bzw. offensichtlich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist, mit dem/der Betroffenen alle Handlungsschritte absprechen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quelle: <a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/thema/praevention/.content/.galleries/%20downloads/2015-08-10_Handlungsempfehlungen.pdf">https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/thema/praevention/.content/.galleries/ downloads/2015-08-10_Handlungsempfehlungen.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Einschätzung der Situation ist stets eine beratende Stimme von außen sinnvoll. In der Regel ist dies der*die Interventionsbeauftragte des Erzbistums Köln oder die vom Erzbischof beauftragten Ansprechpersonen. Natürlich sind auch die zuständigen Personen beim BDKJ Diözesanverband immer ansprechbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>7. Qualitätsmanagement</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Schutzkonzept und die einzelnen Maßnahmen unterliegen der ständigen Überprüfung durch den Diözesanvorstand und die Präventionsfachkraft insbesondere in der Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen. Spätestens fünf Jahre nach dem In­kraft­tre­ten des Schutzkonzeptes wird das gesamte institutionelle Schutzkonzept evaluiert; einzelne Bereiche werden bei jedem präventionsrelevanten Vorfall auf ihre Wirksamkeit evaluiert.<br><br>
Ändern sich Aufgaben und Tätigkeitsfelder, wird darauf geachtet, dass sich diese in diesem Schutzkonzept wiederfinden, das Konzept wird gegebenenfalls ergänzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Nachhaltige Aufarbeitung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder präventionsrelevante Vorfall wird aufgearbeitet. Aufarbeitung bedeutet, das gesamte betroffene System in den Blick zu nehmen. Dazu gehören Täter*innen, Opfer und die Gesamtheit der Menschen im BDKJ Erzdiözese Köln. Wo es nötig ist, wird professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Die Aufarbeitung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Prävention des Erzbistums Köln.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 17:31:05 +0100</pubDate>
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